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Schachklub 1926 Ettlingen e.V.

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30.07.2020 20:23 internetschach KategorietrennerSKE in der DSOL-Vorrunde: Verbindungsabbruch sorgt für das Aus Roland Wehner
Corona-Zeit ist die Zeit des Online-Schachs. Der deutsche Schachbund füllt die Lücke der nicht stattfindenden Mannschaftskämpfe mit der DSOL (Deutsche Online Schach Liga). Hier treten zunächst 4er-Mannschaften in 4 Vorrundengruppen in einem Liga-System gegeneinander an, wobei man die 4 Spieler aus einem Kader von bis zu 10 rekrutieren kann. Die besten 2 jeder Gruppe spielen dann in KO-System ab Viertelfinale den Sieger aus.
Der SK Ettlingen war zunächst etwas träge in der Mobilisierung, dann fand sich aber ein starker Kader zusammen (wobei die meisten eher zuschauen wollen als spielen, was viel mehr Spaß macht :)) und zum Meldeschluss fanden wir uns sogar auf Platz 2 (!) der Setzliste wieder. Das hat aber nichts zu heißen, in unserer Gruppe finden sich so bekannte Namen wie Porz, Solingen und HSK wider. Hier findet ihr Detailberichte zu den einzelnen Spielen:

Runde 1 stand im Zeichen der technischen Schwierigkeiten, da Chessbase etwas Mist gebaut hatte mit der Software. Erst ging gar nix los, dann immerhin 3 von 4 Bretter, am vierten ging uns ein Gegner vom SC Diogenes ab. Schachlich sah es lange nach einem klaren Sieg aus, denn Marcus hatte nach wenigen Zügen gewonnen, Timo spielte eine Lehrbuchpartie, Dominik's Stellung war totremis und Roland's Gegner war nicht da.
Dann ging das ganze aber doch noch schief: Dominik ließ sich noch austricksen und Roland vereinbarte mit dem Gegner die Partie nachzuholen. In dieser Nachholpartie trat sein Gegner dann höchstinspiriert an und spielte eine perfekte Partie zum Ausgleich.

Highlight: Fucik-Hein







Stellung nach dem 20 Zug von Schwarz

Hier spielte Timo den starken Zug 21.Lb5, gab 2 Figuren für den Turm und brach anschließend mit beiden Türmen über die a-Linie ein

Lowlight: Buchholz-Schwingen







Stellung nach dem 29 Zug von Weiss

Hier kann eigentlich nichts passieren. Denkt man. Aber 29...Lc4?? darf man sich dann doch nicht erlauben

Mo 22.06.20 19:30 SK Ettlingen − SC Diogenes 2:2 smilie
2194 Roland Wehner 0:1 Christian Laqua 2108
2141 Marcus Friedel 1:0 Thomas Rieling 2050
2012 Timo Fucik 1:0 Ralf Hein 1959
1924 Dominik Schwingen 0:1 Robert Buchholz 1944

Nach diesem Holperstart sah sich Mannschaftsführer Timo gezwungen, einmal die gesamte Mannschaft auszutauschen. Gegen den Hamburger SK waren wir zumindest an Brett 3 und 4 klarer Favorit. Doch genau hier lief es erst in die falsche Richtung. Daniel konnte erst mit etwa 20-minütiger Verspätung die Partie aufnehmen, da er mit dem falschen Account eingeloggt war. Als Daniel die Partie begann, stand Clemens bereits hoffnungslos. Aber mit angsteinflössenden Zügen in der Nähe des Königs und einem unwiderstehlichen Ratingvorsprung brachte er seine Gegnerin dazu, eine Zugwiederholung einzugehen. Und auch Daniel manövrierte die Partie nach und nach in die Vorteils- und schließlich in die Gewinnzone. Max hatte zu diesem Zeitpunkt eine souveräne Schwarzpartie in sogar angenehmerer Stellung Remis gegeben und so würde in der letzten Partie von Jonas gegen GM Heinemann ein Remis reichen. Jonas kämpfte sogar um den Sieg, in beidseitiger Zeitnot tüte er dann mit einer Zugwiederholung aber das wichtige 2,5:1,5 ein.

Rosner-Heinemann







Stellung nach dem 46 Zug von Schwarz

Weiß hat ein paar Bauern abgegrast, während Schwarz gerade Th8 gespielt hat und Gegenspiel mit dem d-Freibauern sucht. Hier gab es einen starken Zug für Weiß, aber wenn man vom Inkrement lebt ist das nicht offensichtlich. Nach Sd5 Th3+ Kc2 Th2+ usw. einigte man sich hingegen auf Remis.

Fr 10.07.20 19:30 Hamburger SK II − SK Ettlingen 1,5:2,5 smilie
2505 Thies Heinemann ½:½ Jonas Rosner 2431
2228 Norbert Sehner ½:½ Max Arnold 2319
1878 Bettina Meyer ½:½ Clemens Werner 2257
1735 Simon Meyer 0:1 Daniel Volz 1979

Gastautor Lennard schreibt:
Gestern durfte ich mein Debüt in der Internetmannschaft unseres Vereins geben und gleich zu einem Entscheidungsspiel antreten. (Später wurde mir klar, dass eigentlich jedes Spiel ein Entscheidungsspiel ist.) Es ging gegen den Oberligisten SK Hameln, von denen ich einige Vertreter noch aus meiner Jugendzeit in Hannover kannte. Mein langjähriger Trainer bei Landesmeisterschaften Wilfried Bode war leider (oder zum Glück) nicht dabei. (Grüße an dieser Stelle ;) Nach unterschiedlichen Leistungen in den Vorspielen durchaus bei starker Aufstellung ein ernstzunehmender Gegner für uns auf den Weg in Richtung Play-Offs.
Durchaus prominent bestückt (3 der Top 4) ging es dann auch fast pünktlich los. Wir selbst traten mit Jonas, Clemens, Marcus und mir an. Den unglücklichen Startschuss setzte Marcus, der in der Eröffnung die Zugreihenfolge vertauschte und nach erbarmungsloser und unglaublich konsequenter Bestrafung durch seinen erfahrenen Gegner schnell die Segel streichen musste. Grund zur Sorge gab es auch bei Clemens der im Caro-Kann Vorstoß den geopferten Bauern nicht zurückgewann (oder zurückgewinnen wollte?) und sich einem gedeckten Freibauern auf b6 gegenüber sah. Jonas und ich an den Weißbrettern spielten ausgeglichene Stellungen, wobei ich mich unwohl fühlte, meinem Gegner die einfachen Züge überließ und mich mit 20 min weniger auf der Uhr wiederfand.
Dann wandte sich das Blatt jedoch zu unseren Gunsten. Jonas Gegner versuchte etwas zu optimistisch seine Figuren umzugruppieren (vielleicht um auf Gewinn zu spielen) und verlor zunächst einen Bauern und im Zuge des Wiedergewinns seine Aktivität. Clemens konnte nach desolater Lage durch einen Spieß einen Bauern zurückergattern und sein Läuferpaar und seine Zentrumsmehrheit zur Geltung bringen. Und wenn ich noch den einzügigen Turmgewinn mitgenommen hätte, wäre das Glück perfekt gewesen. So musste ich mich nach etwas uninspiriertem Spiel meines Gegners (immerhin 3. Platz der U16 in Niedersachsen) mit einem Bauerngewinn begnügen, den ich zuletzt in einem Läuferendspiel gewinnbringend anbringen konnte.
In der Zwischenzeit war Clemens Bauernmehrheit bei zügigem Spiel etwas zu mobil geworden, was dem Gegner erlaubte unter Figurenopfer alle Bauern zu eliminieren. Dadurch wurde das Gewinnpotential Clemens bei T+L vs. T dürftig und man einigte sich auf Remis zum 1,5 - 1,5. Derweil verstand es Jonas den Druck schraubstockartig zu verstärken, ein Mattnetz zu spinnen und den Gegner davon zu überzeugen, die Qualität opfern zu müssen. Ein Einsteller einer weiteren Figur verkürzte dann das Ende zum glücklichen 2,5 - 1,5. Definitiv keine leichte Kost für unseren MF und die zahlreichen Zuschauer.
Damit sind wir aber weiterhin voll im Rennen!

Löwe-Helmer







Stellung nach dem 23 Zug von Weiss

Weiß droht das schöne Mattmotiv mit Damenopfer auf g6. Schwarz spielte Tf4 um auf h4 etwas dazwischenstellen zu können. Sagen wir es mal so, wenn Lennard seine Idee des Damenopfers leicht abgewandelt hätte, hätte er keine weiteren 30 Züge mehr spielen müssen ;-)

Rosner-Schwekendiek



Mo 20.07.20 19:30 Hamelner SV I − SK Ettlingen 1,5:2,5 smilie
2266 Ulrich Schwekendiek 0:1 Jonas Rosner 2431
2162 Kai Renner ½:½ Clemens Werner 2257
2107 Lutz van Son 1:0 Marcus Friedel 2141
1986 Jan Helmer 0:1 Lennard Löwe 2161

Weiter ging es mit dem dritten von Timo deklarierten Endspiel in Folge (und es sollte nicht das letzte sein) und so fand sich ein starkes Aufgebot an den Brettern als auch eine ganze Menge Kiebitze im internen Voice Channel ein, darunter mancher sogar aus dem Fernbus aus der Schweiz.

Es ging gut los: Timo bewies mit 'another crushing victory', dass ihm das Mannschaftsführeramt offenbar beflügelt. Dass die Führung nicht lange anhalten würde, zeichnete sich jedoch auch ab. Lennard spielte in der Eröffnungsphase etwas zu passiv/planlos und wurde komplett auseinandergenommen. So lautete der Plan: Marcus macht Remis weil die Stellung ausgeglichen ist und Jonas gewinnt, weil er Jonas ist. Und so kam es dann auch:
Bei Jonas war die Frage was mehr wiegt - das Läuferpaar des Gegners oder die früh provozierten Schwächungen im gegnerischen Lager. Es trat dann letzteres ein, wenn man der Partie einen Namen geben würde würde man sagen "Pawns don't move backwards'.
Bei Marcus bewegte sich die ganze Partie immer etwa um die Remisbreite herum mit wechselnden Vorteilen. Zuletzt hatte er sogar Vorteile im Endspiel, aber steuerte dann letztendlich den Remishafen an, was uns auch den Mannschaftssieg sicherte.

Fucik-Hannewald







Stellung nach dem 18 Zug von Schwarz

Weiß am Zug gewinnt. Wie?

Friedel-Borchert







Stellung nach dem 73 Zug von Schwarz

Hier ein klarer Schönheitsfehler. Die Kiebitze waren sich einig, dass man hier natürlich h8L spielen musste. h8D+ ist ja viel zu offensichtlich, während so ein kleiner Läufer vielleicht eher übersehen wird. Im Internetschach muss man mit allem rechnen ;-)

Mo 27.07.20 19:30 SK Ettlingen − SG Solingen 2,5:1,5 smilie
2431 Jonas Rosner 1:0 Oliver Kniest 2211
2141 Marcus Friedel ½:½ Stephan Borchert 2117
2012 Timo Fucik 1:0 Dr. Anton Hannewald 2014
2161 Lennard Löwe 0:1 Stefan Speck 1913

Voller Erwartung fieberten wir dem Duell mit Kastellaun entgegen, die bis auf die Niederlage gegeben Porz alle ihre Begegnungen gewinnen konnten. Mit einem Sieg hätten wir das Viertelfinale klar gemacht, bei einer Niederlage wären wir so gut wie raus und bei einem Unentschieden wäre die Entscheidung vertagt.
Wir versuchten es erneut mit einer Komplettrotation der Mannschaft. Der Kampf begann leider ungünstig, da Clemens etwa eine halbe Stunde mit technischen Problemen kämpfte und damit sich selbst, diverse Teammitglieder und auch Chessbase beschäftigte, bevor er dann irgendwann im richtigen Turnierraum war.
Dominik setzte jedoch schnell ein Ausrufezeichen und gewann relativ klar aus der Eröffnung heraus. Clemens hatte die beste Stellung seiner 3 bisherigen Auftritte. Roland kam gut aus der Eröffnung und Max bekam ein Spiel auf ein Tor. Von da ging es jedoch abwärts.
Zunächst musste Clemens den Ausgleich hinnehmen. Sein Wolga-Gambit-ähnlicher Aufbau wurde vom Gegner sehr gut behandelt. Clemens konnte zwar das Material ausgleichen, aber zu Kosten von Schwächen in der Stellung, die konsequent ausgenutzt wurden.
Max' Stellung wurde zwischendurch schon als klarer Sieg abgehakt, doch irgendwie schaffte es Max keine der besten Optionen zu wählen und in Kombination mit äußerst hartnäckiger Verteidigung des Gegners fand man sich in einem ausgeglichen Endspiel wieder. Die Entscheidung sollte also an Roland's Brett fallen.
Pfrengle-Wehner







Stellung nach dem 28 Zug von Schwarz

In einer Kampfpartie, in der mit offenem Visier gekämpft wurde, wurde diese Stellung erreicht. Roland hatte gerade den Läufer auf e4 geopfert und erwartete die Antwort des Gegners. Diese sollte er jedoch minutenlang nicht sehen und als dann schließlich die Antwort 29.Lb3 erschien (was nach 29..Lxf3 in Richtung eines Sieg von Schwarz laufen sollte), hieß es dass er auf Zeit verloren hatte, da er offenbar die letzten paar Minuten einen Disconnect vom Server erlitten hatte (Internetverbindung war die ganze Zeit vorhanden).

Es gab anschließend noch ein paar Diskussionen. Aber für dieses Turnier scheint Chessbase die Regeln festgelegt zu haben, dass ein Disconnect Pech für den entsprechenden Spieler ist und die Zeit weiterzulaufen hat. Auch unser Gegner war nicht bereit, die Partie zu einem sportlichen Ende zu führen und von der Stelle des Disconnects mit der verbliebenen Restbedenkzeit fertig zu spielen.
So bleibt uns hier ein bitterer Beigeschmack, auf diese Art und Weise (vermutlich, es gibt noch eine kleine Restchance) aus dem Turnier auszuscheiden, bei dem laut Ausschreibung doch "die Freude am Schachspiel im Vordergrund steht".

Mi 05.08.20 19:30 SC ML Kastellaun I − SK Ettlingen 2,5:1,5 smilie
1 2160 Jan Boder ½ : ½ Max Arnold 2319 2
2 2108 Tim Pfrengle 1 : 0 Roland Wehner 2194 3
3 2112 Achim Michels 1 : 0 Clemens Werner 2257 4
5 1978 Julius Ohler 0 : 1 Dominik Schwingen 1924 7

Gegen den bereits als Gruppensieger feststehenden SG Porz ging es in der letzten Runde darum, die noch vorhandene Mini-Chance auf Platz 2 zu nutzen. Und rein auf dem Papier waren wir sogar Favorit. An den Brettern zeigten wir jedoch diesmal keine gute Leistung, was schließlich mit der Höchststrafe endete.

Den Anfang machte Daniel, der sehr lange um den Ausgleich kämpfte. Als das Remis greifbar war, konnte der Gegner allerdings noch einen taktischen Trick anbringen und so die Partie doch noch gewinnen.
Dann musste auch Lennard die Segel streichen. In der Partie war die Frage ob sein d-Freibauer stark oder schwach ist. Letztendlich wurde der leider einkassiert und im schwierig zu verteidigenden Endspiel unterlief ihm dann noch ein Mouseslip zur Krönung.
Roland kam gut aus der Eröffnung und kämpfte um Siegchancen. Er fühlte sich jedoch bei Mehrbauer und schwindender Zeit des Gegners jedoch einen Moment zu sicher und unterschätzte den Durchmarsch des gegnerischen h-Bauern, der ihn dann in seinerseits knapper werdender Zeit vor unlösbare Probleme stellte.
Auch unsere Bank Jonas konnte heute leider nicht gewinnen. In bedrückter Stellung versuchte er einen Befreiungsversuch und opferte Haus und Hof, das wurde jedoch nach einem Rückopfer von Material eiskalt ausgekontert.
Letzlich ein verdienter Sieg unserer Gegner, die nach ihrer makellosen Leistung in der Gruppe sicherlich zu den Mitfavoriten auf den Gesamtsieg zählen sollten.

Volz-Gallasch,R







Stellung nach dem 46 Zug von Schwarz

Hier eine Taktik-Aufgabe zum Schluss. Woran scheiterte Ld4?

Mo 10.08.20 19:30 SK Ettlingen − SG Porz I 0:4 smilie
1 2431 Jonas Rosner 0 : 1 Dmitrii Marcziter2258 2
3 2194 Roland Wehner 0 : 1 Jonas Gallasch 2111 5
8 1979 Daniel Volz 0 : 1 Robin Gallasch 2024 7
10 2161 Lennard Löwe 0 : 1 Leo Evers 2043 8

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