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Schachklub 1926 Ettlingen e.V.

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19.10.2021 19:26 mannschaftskämpfe KategorietrennerForst - SKE II 3:5 Timo Fucik
Auch für die zweite Mannschaft begann letzte Woche die neue Saison: nach dem knapp verpassten Aufstieg im Vorjahr (Platz 2) wartete mit den damals punktgleichen Forstern auch direkt ein ganz dicker Brocken auf uns, vorne mit dem Top-Mann der Liga Benedikt Dauner (DWZ 2200, gerade mit 2500er-Leistung von der DLM zurückgekehrt) und bis hinten mit 1800 DWZ sehr kompakt und gefährlich, es sollte der erwartet schwere Kampf werden.
Obwohl wir ab Brett 2 überall leichter Favorit waren, an sechs Brettern mit 100 DWZ Unterschied und mehr, entwickelte sich kaum eine Partie in den ersten 2-3 Stunden zu unseren Gunsten. Trotzdem gab es kleine Achtungserfolge, Uwe hatte mit schwarz in symmetischer Stellung alles bis auf die Türme getauscht und Remis vereinbart, gleiches tat Lennard am Spitzenbrett nach wildem Kampf mit Mehrbauer aber wenig Zeit. Ich kam langsam in Vorteil (erst gab es verknotete Figuren beim Gegner und dann einen Bauerngewinn) und sah schon, dass ich damit bis zur Zeitnotphase gut und gerne der einzige bleiben könnte, also Konzentration auf die eigene Partie, Uwe hat das Kapitänsamt übernommmen.
Die einzige Nachricht, die mich bis zur 4h-Marke erreichte, war dann eine Niederlage von Marijan, der laut späterer Erzählung des Ersatzcaptains wohl komplett überspielt wurde. Als es bei mir in Zeitnot gerade eng zu werden drohte, ließ mein Gegenüber dann einen Damentausch zu, wonach er praktisch direkt hätte aufgeben können: mit T+L gegen T+S spielte sich das mit dem Bauern mehr fast von selbst, die 2 Minuten Restzeit bei Zug 30 wurden sogar wieder deutlich mehr - der wichtige Ausgleich war geschafft.
Bei 2:2 und noch ungewöhnlich vielen spannenden Endspielen gab es eigentlich genau einen Weg zum Sieg: Dominik musste gewinnen, er hatte zu diesem Zeitpunkt einen Bauern gewonnen, kurz später eine Figur und musste eigentlich nur auf drohende Dauerschachs aufpassen, und die drei anderen mussten ihre eher schlechteren Endspiele halten. Als Erstes tat dies Ulrich, der im Springerendspiel mit ggfe gegen afgh sehr genau rechnen musste, um den entfernten Freibauer zu gewinnen, ohne dass er auf der anderen Seite alle Bauern verlor. Das tat er bravourös und der Gegner machte es ihm dann auch nicht sonderlich schwer, die Bauern wurden unter Scheinopfer seines Springers (Nehmen hätte einen Bauern unaufhaltsam gemacht) getauscht und das nächste Remis war unter Dach und Fach. Als dann auch Igor ein Remisangebot im Turmendspiel bekam (seiner war eher der passive der beiden Türme) und annahm, waren die Hoffnungen groß, denn Dominik stand inzwischen klar auf Gewinn und bei Gabriel hatte sich die Lage im Läuferendspiel entspannt, es roch nach Remis, da beide Seiten über Freibauern verfügten, um die sich die Könige kümmern mussten. Dann wurde Dominiks Sieg mit einem Mattangriff eingetütet und Gabriel gewann überraschend einen wichtigen Bauern, der Mannschaftskampf war also gewonnen. Mit guter Endspieltechnik wurde es dann sogar noch ein 5:3, das war fast schon zu hoch, muss man zugeben.
Ein ganz hart erkämpfter Sieg also, vielleicht gerade deshalb verdient, auf jeden Fall aber enorm wichtig. Nächste Woche wartet direkt das nächste Topspiel gegen Neureut, auf dem Papier wohl der stärkste Kontrahent in der Liga.
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