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Schachklub 1926 Ettlingen e.V.

Berichte-Kommentare

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Kommentare zu: "Eppingen III - Ettlingen II 1:7 "Cedric, der Timo will nach Hause" " von: Timo Fucik
Dr. Ulrich Gebhardt
22.02.2020 18:51
@Roland: Durchaus, wenn Weiß von vornherein nur Remis will. 1.a4 Kd5 2.a5 Kc5 3.c4 ist sofort remis. Falls 1. ... Ke5 2.a5 f4+ 3.Ke2 Kd5 (3. ... e3? ist zu langsam: 4.a6 Ke4 5.a7 f3+ 6.Ke1 Kd3 7.a8D f2+ 8.Kf1 und Weiß gewinnt) 4.c4+ (es reicht aber auch ein beliebiger Königszug), so muss Schwarz mit 4. ... Kc5 abbrechen, denn 4. ... Kd4? 5.a6 f3+ 6.Ke1 e3 7.a7 Kd3 8.a8D verliert wieder.
Roland Wehner
22.02.2020 16:47
Ich hatte beim Durchklicken gedacht dass in der Diagrammstellung 1.a4 und Bauern nach a5 und c4 spielen Remis ist, weil dann die Weißen Bauern im Vergleich zu den Varianten in der Partie eins weiter vorne stehen.
Macht das Sinn?
Marcus Friedel
21.02.2020 18:18
Vielen Dank, Ulrich!

Ich dachte beim Durchklicken, dass Kd2 Quatsch ist und Kf4 leicht Remis.
Aber siehe da, De4+ und ein zweites Bauernrennen. Interessant!
Klaus Zeier
21.02.2020 17:02
Danke Ulrich. Meine Intuition war also doch richtig. Immerhin das kann ich positiv verbuchen, auch wenn ich beim Durchklicken mal wieder gar nicht nachgedacht habe. smilie
Dr. Ulrich Gebhardt
21.02.2020 16:58
Geiger-Orsolic







Stellung nach dem 0 Zug von Schwarz


Kurze Wiederholung Bauernendspiele-Basics: Verbundene Freibauern können sich ohne Unterstützung des eigenen Königs selbst gegen Angriffe des gegnerischen Königs verteidigen ("sich gegenseitig decken"), ebenso Bauern mit einer Linie Abstand dazwischen (Exkurs: bei zwei Linien Abstand müssen die Bauern die 5.Reihe erreicht haben, bei drei Linien die 4.Reihe). Die umgekehrte Frage, wann sich Bauern ohne Unterstützung des eigenen Königs gegen den gegnerischen König umwandeln können, beantwortet die Quadrat-Regel: wenn das Quadrat der auf derselben Reihe stehenden Bauern den Brettrand erreicht. Verbundene Bauern können sich demnach nie allein durchsetzen, durch eine Linie getrennte Bauern erst, wenn sie die 6.Reihe erreicht haben.

Weiß müsste hier also seine Bauern nach a6 und c6 bringen, wenn er gewinnen will, Schwarz müsste seine durchweg mit dem König unterstützen, wenn er gewinnen will. Da beide Könige in der Manövrierfähigkeit durch die Notwendigkeit, die gegnerischen Freibauern zu stoppen, beeinträchtigt sind, sind die Chancen dafür nicht besonders gut. So ist die Ausgangsstellung bei jedem beliebigen Zug von Weiß remis. Das heißt aber nicht, dass alle Züge gleichwertig sind. Es geschah 1.Kf4?! Ein reichlich unlogischer Zug, der Weiß in Schwierigkeiten bringt. Den Bf5 darf Weiß doch nicht nehmen, aber der König entfernt sich von seinen Bauern und macht dem gegnerischen König Platz. Gut war etwa 1.Kd4, womit Weiß selbst die Initiative übernehmen konnte, z.B. 1. ... Kd6 2.c4 Kc6 3.a4 Kb6 4.c5+ Kc6 5.a5 Kc7 6.a6 Kc6, aber jetzt fehlt der letzte Schritt, den Bauern nach c6 zu bringen (7.Kc4 e3). 1. ... Kd5 2.a4 Die Bauern nehmen die Stellung des gegenseitigen Deckens ein. Stürzt sich der schwarze König auf den c-Bauern, rückt der a-Bauer vor, läuft er zum a-Bauern, geht der c-Bauer vor. Möglich war auch 2.Ke3. 2. ... Kc5! Im Fall von 2. ... Kc4 3.Ke3 kommt Schwarz nicht weiter, deshalb wendet er ein Dreiecksmanöver an, um Weiß in Zugzwang zu bringen. 3.Ke3 Kc4 4.Kd2? Der Verlustzug. Nichts hilft auch 4.Kf4?, wonach Weiß zweimal den Bauernwettlauf verliert: 4. ... Kd3 5.a5 e3 6.a6 e2 7.a7 e1D 8.a8D De4+ 9.De4: fe (zweite Runde) 10.c4 e3 11.c5 e2 12.c6 e1D 13.c7 Dc1+ nebst Dc7:. Remis hält aber 4.Ke2!, denn nach 4. ... f4 5.Kd2 kommt Schwarz weder nach 5. ... e3+ 6.Ke2, noch 5. ... f3 6.Ke3 weiter. Wenn er wieder ein Dreiecksmanöver versucht mit 5. ... Kc5 6.Ke2 Kd5, so kann Weiß jetzt mit 7.a5 dazwischengehen. 4. ... f4 5.Ke2 e3 6.Ke1 Zugzwang. Auf 6.Kf3 gewinnt 6. ... Kd3. 6. ... f3 7.Kd1 Kd3 Erst im letzten Moment unterstützt der König direkt die Bauern und lässt die weißen Bauern von der Leine, aber jetzt können sie nichts mehr ausrichten. aufgegeben, da die Umwandlung der schwarzen Bauern nicht zu verhindern ist.
Klaus Zeier
21.02.2020 12:47
Habs durchgeklickt. Das Turmendspiel war mir auf die Schnelle zu kompliziert. Aber die korrekte Einschätzung des Bauernendspiels war stark. Auf den ersten Blick dachte ich das ist klar Remis. Aber der Teufel steckt wie üblich in den Details und die Zugzwangidee entscheidet den Tag. smilie
Thomas Batton
21.02.2020 17:19
Partien inzwischen intern komplett, wenn jemand kommentieren mag.
Thomas Batton
19.02.2020 19:21
Marijans Partie:

leider noch nicht da;

die 2. schwächelt da grad stark in der Organisation;

nimmt keine Durchschlagformulare mehr mit und/oder gibt nix ab und das Selbsterfassen hinkt stark hinterher.
Timo Fucik
19.02.2020 18:11
Ich auch; hab da ganz auf unseren Turmendspielexperten vertraut. Dass bei ihm mal ein Turmtausch nötig war, überrascht mich natürlich smilie
Roland Wehner
19.02.2020 17:27
Nach Ulrichs Schilderung bin ich jetzt auf Marijans Partie gespannt!
Timo Fucik
19.02.2020 11:31
"Schnelle[s] Remis"? Also mir kamen die 2,25 Stunden ewig vor... und die ganze Zeit den Atze im Ohr 🤦‍♂️
Danke für den Bericht 👏
Dr. Ulrich Gebhardt
18.02.2020 20:22
Wie man bei den Ergebnissen sieht, war es eine einseitige Angelegenheit. Wir waren an jedem Brett nach DWZ überlegen, wobei die Differenz von etwa 50 Punkten an Brett 1 von Brett zu Brett nach hinten stieg bis zu rekordverdächtigen über 900 Punkten (!) an Brett 8. Dementsprechend gab es, abgesehen von Timos schnellem Remis, Siege nacheinander in umgekehrter Reihenfolge der Bretter. Nach der Zeitkontrolle spielten noch Igor und Marijan beim Stand von 5,5:0,5. Igor gab dann seine überlegene, aber anscheinend nicht einfach zu gewinnende Stellung nach ein paar Zügen remis.

Die interessanteste Partie war die von Marijan, die von beiden Seiten ungeachtet des Verlaufs des Mannschaftskampfs mit voller Energie ausgekämpft wurde. Sie ging durch mehrere Endspielphasen, in denen zeitweise wohl beide Kontrahenten gleichzeitig auf Gewinn spielten. Schließlich entstand ein Turmendspiel mit drei gegen drei Bauern, wobei alle Bauern Freibauern waren. Daraus wurde wiederum ein Bauernendspiel, das Marijan dann gewann. Nach der Partie gab es hektische Demonstrationen verschiedener Zuschauer - Eppingen II hatte im selben Raum gespielt und war bereits lange vorher fertig -, die für das Bauernendspiel alle möglichen Partieausgänge als richtig beweisen wollten. Ich hätte das Endspiel gerne hier gepostet, aber meine zuhause gefundene Beurteilung passt so gar nicht zu den vor Ort gezeigten Varianten, dass ich nicht ausschließen will, mich nicht korrekt an die Partie zu erinnern, deshalb lasse ich es lieber.
Thomas Batton
17.02.2020 21:47
beileid und liegen bleiben...smiliesmilie
Timo Fucik
17.02.2020 19:56
Ich hoffe, ich hab niemanden angesteckt, liege mit 39,7 Fieber 🤒 im Bett
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