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Schachklub 1926 Ettlingen e.V.

Berichte

30.11. Corona-Blitzturnier - 01.12. Mitgliederversammlung - 03.12. Monatsblitzturnier - 17.12. Weihnachtsfeier

Ende Ende
14.03.2021 18:02 internetschach KategorietrennerDSOL #2: 2 Mal aus in der Vorrunde Roland Wehner
Nachdem wir in der ersten Ausgabe unglücklich durch einen Verbindungsabbruch im entscheidenden Spiel ausschieden, versuchen wir es dieses Mal mit 2 Mannschaften in Liga 1 und 2.
Liga 1D mit SKE I (Diesmal chancenlos ausgeschieden)
Liga 2A mit SKE II (Trotz starker Leistung nicht im Viertelfinale)
Im folgenden ein paar Kurzberichte und Impressionen von den einzelnen Runden.

Runde 1
SK Ettlingen I-Kölner SK Dr Lasker I 1,5:2,5
1 2431 Jonas Rosner 1:0 Ingo Cordts 2228
2 2194 Roland Wehner 0:1 Detlev Wolter 2175
3 2257 Clemens Werner ½:½ Roger Lorenz 2148
4 2161 Lennard Löwe 0:1 Bernhard Nagel 2146

Die Hoffnung auf einen guten Start erfüllte sich leider nicht. Clemens verpasste es, aus diversen aussichtsreichen Chancen mehr zu machen und musste ins Remis einwilligen. Roland versuchte, Druck zu machen und wurde dann am Ende hinter seinen vorgerückten Bauern ausgekontert. Jonas markierte zwar noch nach überzeugender Leistung den Ausgleich. Aber wirkliche Spannung verblieb nicht, denn Lennard kämpfte auf verlorenem Posten und konnte aber zumindest noch ein ästhetisches Ende erlauben:

Nagel-Löwe







Stellung nach dem 47 Zug von Schwarz

Kleine Taktikaufgabe zum Schluss, die in keinem "Puzzle Rush" fehlen kann

SF Hamburg I-SK Ettlingen II 3,5:0,5
1 2233 Dr. Jan-Paul Ritscher 1:0 Marcus Friedel 2141
2 2094 Jürgen Dietz 1:0 Gabriel Jülg 2050
3 2052 Jonas Simon Gremmel 1:0 Marijan Orsolic 1986
4 2105 Florian Kull ½:½ Daniel Volz 1979

Einen enttäuschenden Auftakt erlebte auch die zweite Mannschaft - dabei war deutlich mehr drin. Marcus wurde in auf den ersten Blick vermeintlich toter Stellung überspielt und fand sich schließlich in einem Damenendspiel 4 vs 3 wieder, welches der Gegner schließlich zum Sieg führen konnte. Insgesamt eine starke Leistung von ihm, die man auch anerkennen muss. Gabriel hatte eine positionelle Ruine, aber taktische Gegenchancen gegen die vorgerückten Bauern. Nachdem er etwas zu zögerlich agierte, verlieb nur noch ersteres und der Gegner ließ nichts mehr anbrennen. Marijan hatte einen vergifteten Bauern angeboten, den der Gegner keinesfalls schlagen musste, aber trotzdem mitnahm. Dies ermöglichte Marijan die Dame einzusperren und das Ruder an sich zu Reißen. Leider verpasste er die entscheidenden Möglichkeiten und vergab schließlich auch noch den halben Punkt im ausgeglichenen Endspiel. Daniel war in der Eröffnung gierig und hatte im Anschluss in einer taktisch geprägten Partie durchaus gute Möglichkeiten, diesen Vorteil zu verwerten. Letztendlich endete das ganze dennoch in einem ausgeglichenen Turmendspiel, was immerhin zu etwas Zählbarem heute führte.

Gremmel-Orsolic







Stellung nach dem 22 Zug von Schwarz

Nach 23.Dxa4? folgte b5 24.Da5 Db8! 25.Se5 Db7! und die weiße Dame war in größten Schwierigkeiten

Runde 2
Bayern München I-SK Ettlingen I 3:1
1 2280 Dr. Johannes Zwanzger 0:1 Roland Wehner 2194
2 2118 Tino Kornitzky 1:0 Clemens Werner 2257
3 2093 Dr. Christian Braun 1:0 Lennard Löwe 2161
4 1961 Denny Lawrenz 1:0 Marcus Friedel 2141

Ein Mannschaftskampf gegen Bundesligist Bayern München ist in jeder Sportart etwas besonderes und war bei unserer Besetzung ja sogar fast ein Heimspiel. Marcus opferte in der Eröffnung einen Bauern, aber konnte dann leider nicht genug Kompensation erhalten und verlor früh. Auch Clemens juckte es in den Fingern, nach einer längeren Manövrierphase opferte er eine Figur, um den gegnerischen König zu öffnen, aber sein Gegner konnte alles gut parieren und markierte das 2:0. Lennard spielte eine wilde Partie, in der er zunächst ein bekanntes Mattmotiv zuließ, sich dann aber gut verteidigte und die Partie drehte, dann entschied aber der "letzte Fehler" - und der kam leider von ihm. Roland markierte dann noch den Ehrenpunkt. Nach der Eröffnung versuchte sein Gegner Komplikationen heraufzubeschwören, was eigentlich nicht funktionieren sollte, aber ein Taktikfeuerwerk hervorrief, in dem beide nur noch mit etwas mehr als dem Inkrement ausgestattet agierten. Roland setzte dann alles auf die Karte Angriff und konnte schließlich in ein gewonnenes Endspiel abwickeln.

Braun-Löwe







Stellung nach dem 25 Zug von Schwarz

Hier gab es einen schönen, forcierten "Slow Motion" Gewinn (den Weiß leider verpasste)

SK Ettlingen II-SK Lehrte I 1,5:2,5
1 2050 Gabriel Jülg 0:1 Christian Hartogh 2127
2 2012 Timo Fucik ½:½ Fabian Stotyn 2185
3 1979 Daniel Volz 1:0 Nicole Manusina 2008
4 1936 Simon Fromme 0:1 Philip Reimer 2024

Die zweite Mannschaft machte heute den doppelten Fehlstart komplett. Gabriel hatten in der Eröffnungsphase einen Bauern mitgenommen ohne offensichtliche Probleme. In der Folge spielte er aber etwas zu planlos, während der Gegner in Ruhe die Figuren koordinierte und das bei knapper werdender Zeit dann ausnutzte. Bei Timo gab es diverse Verwicklungen, aber es wurde ihm dann doch zu heiß und so wickelte er in ein Dauerschach ab. Daniel spielte hingegen eine Lehrbuchpartie, warum ein Endspiel mit Raumvorteil so gefährlich sein kann. Bei Simon hatten die Kiebitze schon früh die Hoffnung aufgegeben aufgrund des gelähmten Königsflügels mit Th8 und Sg8 eingemauert, wobei die Engine momentär ihn sogar vorne sah. Am Ende gab es dann allerdings ein Massaker ohne Ende gegen seinen König.

Das Ende von Simon's Partie



Runde 3
SK Ettlingen I-SK Zehlendorf I 0,5:3,5
1 2431 Jonas Rosner 0:1 Raphael Lagunow 2331
2 2194 Roland Wehner 0:1 Daniel Malek 2329
3 2161 Lennard Löwe 0:1 Dr. Wolfram Heinig 2195
4 2012 Timo Fucik ½:½ Dr. Matthias Budt 2158

Am 3. Spieltag holten wir uns die 3. Niederliga in Folge ab (saisonübergreifend sogar die 5. - das sind ja fast Schalker Verhältnisse smilie). Jonas hatte nach 10 Zügen eine ziemliche Traumstellung mit Schwarz, aber danach war der "Trend eher nicht so sein Friend" und so fand er sich am Ende in einem verlorenen Turmendspiel wieder. Wenn selbst Jonas verliert, wird es für uns Normalsterbliche natürlich ganz schwer! Timo hatte seinen Gegner schön überspielt, aber verpasste es dann den Sack zuzumachen und so gab es am Ende ein ausgeglichenes Turmendspiel. Roland drohte überrollt zu werden und setzte daher das Brett in Flammen. Das hätte an der ein oder anderen Stelle nach hinten losgehen können, aber klappte am Ende ganz gut und kreierte einiges Chaos. Am Ende vieler Verwicklungen vergab er aber das einfache Remis und verlor am Ende dann doch. Lennard kämpfte dann noch in einem Damenendspiel Dame+Bauer gegen Dame. Das Problem dabei ist, einmal die Dame aufs falsche Feld gestellt und schon ist es aus und so kam es dann auch.
Am Ende ein klares Ergebnis, aber in jeder Partie war mehr drin!

Wehner-Malek







Stellung nach dem 44 Zug von Schwarz

Tf3 macht einfach Remis. Der instinktive Zug Kf3 führte am Ende leider zur Niederlage

SC Weisse Dame-SK Ettlingen II 0:4
1 2080 Thorsten Groß 0:1 Gabriel Jülg 2050
2 1977 Manfred Lenhardt 0:1 Timo Fucik 2012
3 1892 Robert Radke 0:1 Daniel Volz 1979
4 1888 Sebastian Bender 0:1 Dominik Schwingen 1924

Mit der Höchststrafe erzielte die zweite Mannschaft heute den ersten Sieg. Gabriel spielte eine kuriose Partie, in der sein Turm a1 bei relativ vollem Brett die äußerst seltene Route a1-a4-c4-c7-a7-a6-h6-h4-c4-c7 nahm und dann dort die Partie entschied. Timo beschäftigte seinen Gegner an allen Enden des Brettes und konnte einen sehr überzeugenden Sieg erzielen. Daniel's Gegner spielte ein in gerade unteren Ligen sehr beliebtes Gambit, wies dann aber keine Kompensation für den Bauern nach und der Rest war für Daniel Routine. Auch bei Dominik war die Partie relative Einbahnstraße aus der Eröffnung heraus, nachdem sich alles öffnete und der Gegner noch nicht rochiert hatte.

Schwingen-Bender







Stellung nach dem 21 Zug von Schwarz

Mit 22.Lxe3 dxe3 23.Ta5 Sd7 24.d4 entschied Dominik die Partie, denn nach 24...Df3 25.dxc5 Df2+ 26.Kh1 Df1+ steht Weiß super-safe mit seinen 2 Springern nach 27.Sg1 im Eck.

Runde 4
SF Berlin I-SK Ettlingen I 1,5:2,5
1 2367 Mikael Agopov 0:1 Jonas Rosner 2431
5 2292 Jan Lundin ½:½ Roland Wehner 2194
7 2235 Dr. Joachim Wintzer 1:0 Marcus Friedel 2141
8 2211 Dr. Andreas Modler 0:1 Gabriel Jülg 2050

Gegen den Bundesligisten aus Berlin gelang der erste Saisonsieg. Dabei wurden wir in der zugleich stattfindenden 'DSOL-Liveshow' bereits abgeschrieben. Was war passiert? Marcus stand von Beginn an hinten drin und der Gegner erstürmte nach und nach diese Stellung, ohne groß etwas zuzulassen. Gabriel's Gegner machte Druck mit einem bis auf c2 vorgerückten Freibauern. Gabriel gelang es allerdings, diesen zu erobern und den Mehrbauern dann souverän zu verwerten. Jonas hatte in der Eröffnungsphase eigentlich entscheidend Material verloren und hatte danach nichts mehr zu verlieren und spielte alles oder nichts. Bei knapper werdender Zeit erlaubte sich sein Gegner dann tatsächlich einen entscheidenden Fehler und Jonas ließ den König nicht mehr aus dem Mattnetz entkommen. Bei Roland änderte sich die Stellungsbewertung in komplizierter Stellung quasi alle 2 Züge: gewonnen - unklar - verloren - gewonnen - remis - verloren. Im Endspiel mit ungleichen Läufern blitzte der Gegner dann ein paar Züge zu viel mit und musste dann zu seinem Schock feststellen, dass es nicht mehr zu gewinnen war!

Rosner-Agopov







Stellung nach dem 34 Zug von Weiss

Nach 34..Df3 konnte Jonas mit 35. De5! das Ruder herumreißen (Drohungen auf g5 und h5 & gegebenenfalls Tf4)

SK Ettlingen II-SC Wrist-Kellinghusen 2:2
1 2050 Gabriel Jülg 0:1 Jens Wulf von Moers 2127
2 2012 Timo Fucik ½:½ Sören Koop 2077
3 1986 Marijan Orsolic ½:½ Stephan Kondziella 1883
4 1924 Dominik Schwingen 1:0 Börge Koop 1804

Nach dem 4:0 Befreiungsschlag sollte der nächste Sieg her, aber leider reichte es diesmal nicht ganz. Wenn man nach 20 Zügen an allen Brettern getippt hätte "Wer gewinnt auf gar keinen Fall", hätte man sicherlich auf Dominik getippt. Er hatte nach 10 Zügen eigentlich alles im Griff, stellte die Partie dann aber einzügig ein. Mit Mithilfe des Gegners konnte er sich immerhin in ein verlorenes Endspiel retten - und gewann dieses unglaublicherweise sogar noch!
Auch bei Marijan gab es eine Wendung zu unseren Gunsten. Sein Gegner konnte im Angriff eine Qualität gewinnen und hatte alles im Griff. Dann ließ er allerdings einen kleinen Trick zu und schon war wieder alles Paletti.
An den anderen Brettern lief es aber andersrum. Gabriel hatte schöne Kompensation für einen geopferten Bauern, aber war dann leider zu inkonsequent und letztlich konnte sein Gegner entscheidend Material gewinnen.
Timo hatte seinen Gegner aus der Eröffnung überspielt und hatte Mehrfigur für nichts und schaffte es irgendwie (er weiß wahrscheinlich selbst nicht wie) am Ende in einem Endspiel Läufer + Falscher Randbauer zu landen.

Orsolic-Kondziella







Stellung nach dem 35 Zug von Schwarz

Mit 36.Dd4 (droht Dxc3 und Sg5) konnte Marijan hier das Blatt wenden

Runde 5
SK Ettlingen I-SK Bickenbach I 3:1
1 2431 Jonas Rosner 1:0 Peter Keller 2358
2 2194 Roland Wehner 0:1 Christian Schramm 2323
3 2050 Gabriel Jülg 1:0 Jonas Riemann 1913
4 2012 Timo Fucik 1:0 Patrick Will 2038

Den nächsten Sieg konnten wir in Runde 5 feiern. Gabriel stellte seine gute Form erneut unter Beweis und feierte den nächsten Sieg, nachdem er thematisch im Zentrum durchbrechen konnte. Auch Timo konnte quasi aus der Eröffnung heraus gewinnen und ließ nichts mehr anbrennen. Auch Roland's Partie wurde in der Eröffnung entschieden, aber leider nicht in unserem Sinne. Er ließ sich von einem provokanten Zug aus dem Konzept bringen und sah dann alle guten Züge des Gegners, aber leider konsequent einen Zug zu spät smilie. Jonas hatte ein gewonnenes (aber im Schnellschach sicherlich nicht einfach) gewonnenes Damenendspiel da bereits ins Remis entgleiten lassen aber wie schon in der ein oder anderen Runde davor - einmal das falsche Schach gegeben und es ist Aus und so konnte er schließlich doch noch den ganzen Punkt mitnehmen.

Keller-Rosner







Stellung nach dem 30 Zug von Weiss

Der Zug des Tages mit 30..Da4! und nach 31.b3 De8! konnte Jonas entscheidende Vorteile erlangen

SF Pfullingen I-SK Ettlingen II 0:4
1 2166 Martin Altenhof 0:1 Gabriel Jülg 2050
2 2091 Dieter Einwiller 0:1 Timo Fucik 2012
3 2050 Bernd Einwiller 0:1 Dominik Schwingen 1924
4 1902 Dr. Bernd-Ludger Born 0:1 Simon Fromme 1936

Das Motto unserer Zweiten lautet "wenn gewinnen, dann richtig" und so gab es den zweiten 4-0 Sieg und das war durchaus verdient. Gabriel hatte einen klaren Plan - seinen b-Bauern durchbringen. Und das gelang schließlich, auch wenn der Gegner bravourös kämpfte und Komplikationen kreierte. Timo nahm im Mittelspiel einen Bauern mit und gab diesen nicht wieder her. Genau wie für Gabriel der zweite Sieg in dieser Woche! Dominik erzielte früh Raumgewinn und behielt diesen bis zum Endspiel bei, wo sein Springer dem gegnerischen Läufer überlegen war. Simon konnte in der Eröffnung eine Qualität mitnehmen, diese Partie wurde aber tatsächlich noch einmal spannend zwischendurch. Letztlich konnte Simon aber dennoch den ganzen Punkt mitnehmen.

Einwiller-Schwingen







Stellung nach dem 34 Zug von Schwarz

Eine lustige Stellung. Weiß ist quasi in Zugzwang und muss früher oder später einen Bauern hergeben

Runde 6
SK Ettlingen I-Hamburger SK I 1,5:2,5
1 2431 Jonas Rosner 1:0 Luis Engel 2561
4 2161 Lennard Löwe 0:1 Jakob Weihrauch 2143
5 2141 Marcus Friedel ½:½ Lennart Meyling 2035
6 2050 Gabriel Jülg 0:1 Michael Kotyk 1988

Mit dem Hamburger Schachklub wartete der nächste Bundesligist, mit dem aktuellen deutschen Meister GM Engel am Spitzenbrett. Bisher hatte der alles gewonnen, aber hatte ja auch noch nicht gegen Jonas gespielt. Jonas stand in der Eröffnungsphase mal brenzlig, konnte sich dann aber nach und nach befreien. Im Endspiel verirrte sich ein Läufer des Gegners und die Gelegenheit ließ sich Jonas nicht entgehen.
An den anderen Brettern war es aber leider ein Tag der verpassten Gelegenheiten. Bei Lennard gab es eine wilde Partie mit Angriff auf beide Könige. In der entscheidenden Phase fehlte leider etwas die Zeit und so gab es statt einem Gewinnzug den sofortigen Verlust. Marcus hatte sich eine klare Gewinnstellung erarbeitet, spielte dann aber solange nur den 2. besten Zug, bis es nicht mehr gewonnen war. Bei Gabriel gab es auch eine Möglichkeit noch in der Eröffnungsphase, aber nur einen Zug lang - es gab viele gut aussehende Varianten, von denen aber nur eine wirklich gut war, die aber gewonnen hätte. Nachdem diese verpasst wurde, viel die Stellung dann leider nach und nach in sich zusammen.
Insgesamt eine verpasste Möglichkeit, aber das ist es ja in der Regel immer, wenn man verliert!

Engel-Rosner







Stellung nach dem 36 Zug von Weiss

Mit 36...Tc8 konnte Jonas hier den weißen Läufer vor unlösbare Probleme stellen

Kotyk-Jülg







Stellung nach dem 17 Zug von Weiss

Eine Taktikaufgabe, die nicht trivial ist, weil es so viele gut aussehende Optionen gibt. Aber nur eine davon gewinnt. Welche?

SK Ettlingen II-SU Ebersberg-Grafing 2,5:1,5
1 2141 Marcus Friedel ½:½ Marko Maksimovic 2169
2 2012 Timo Fucik ½:½ Melik Kurt Kramer 2065
3 1979 Daniel Volz ½:½ Stefans Kasims 1837
4 1924 Dominik Schwingen 1:0 David Sedlmayr 1737

Die Minimalchance aufs Viertelfinale wahrte unsere Zweite. Die Strategie von Teamcaptain Timo war es, alle aufzustellen, die noch nie (diese Saison in der DSOL) verloren haben plus Marcus, der sich in der ersten schon warmgespielt hatte. Zunächst trudelten nach und nach die Unentschieden ein. Marcus hatte interessant die Qualität gegen 2 Bauern geopfert. Dem Computer gefiel das sehr, aber menschlich nicht 100% einfach zu bewerten, daher nahm er das Friedensgebot des Gegners an. Bei Timo wurden relativ früh viele Figuren getauscht und am Ende wusste keiner mehr so Recht was er noch ziehen sollte und so gab es hier ebenso eine Punkteteilung. Daniel war am Drücker mit 2 eroberten Bauern, aber der Gegner hatte eine Blockadestellung aufgebaut, die Daniel nicht zu durchbrechen vermochte. So lag es diesmal an Dominik, den Sieg einzufahren. Er konnte durch einen taktischen Trick eine Figur erobern und der Rest war dann trivial.
Es hängt nun an den Ergebnissen der Mitbewerber, ob die zweite evtl. am letzten Spieltag noch ein Endspiel um den Viertelfinaleinzug erhält.

Sedlmayr-Schwingen







Stellung nach dem 18 Zug von Weiss

Nach 18...Sxc3 19.Sxc4 dxc4 realisierte Weiß, dass eine Figur weg ist, da es nach 20.Dxa5 noch das Zwischenschach Sxe2+ gibt!

Runde 7
SK Johanneum Eppendorf I-SK Ettlingen I 2:2
1 2149 Christoph Schroeder 0:1 Clemens Werner 2257
2 2180 Paul Meyer-Dunker 1:0 Gabriel Jülg 2050
3 2054 Birger Wenzel 0:1 Daniel Volz 1979
4 2071 Robin Keyser 1:0 Simon Fromme 1936

In der letzten Runde verabschiedete sich die erste Mannschaft mit einem 2:2 Unentschieden aus der DSOL. Simon wurde noch schnell nachgemeldet, aber ging dann leider früh im Angriff unter. Gabriel verfolgte weiter seine DSOL-Strategie "Weiß gewinnt immer" (in seinen DSOL-Partien über beide Mannschaften ist das tatsächlich so). Leider hatte er diesmal Schwarz und ließ zu viele Löcher in der Stellung zu und verlor/opferte dann schnell Material. Die Kohlen aus dem Feuer holten dann die anderen beiden. Clemens strebte relativ zielstrebig ein Endspiel an mit Springer gegen Läufer, Bauern auf beiden Flügeln, aber besserer Bauernstruktur. Es zeigte sich dann dass letzteres entscheidend war und so konnte Clemens schön den ganzen Punkt mitnehmen. Daniel hatte früh die Dame erobert, vermisste dann aber die ein oder andere Gelegenheit den Sack zu zu machen. Als Ergebnis ergaben sich Optionen für den Gegner eine Festung zu errichten, aber als diese außer Acht gelassen wurden, nahm Daniel schließlich doch noch den ganzen Punkt mit.

Werner-Schroeder







Stellung nach dem 35 Zug von Schwarz

Nach 36.Sc5 war die Partie so gut wie gelaufen.

SV Hemer-SK Ettlingen II 0:4
1 1917 Marc Störing 0:1 Gabriel Jülg 2050
2 1810 Alexander Poggemann 0:1 Timo Fucik 2012
3 1812 Fabian Dat Trinh 0:1 Daniel Volz 1979
4 1682 Artur Mai 0:1 Dominik Schwingen 1924

Zum Abschluss ging es für die zweite Mannschaft gegen den bereits fürs Viertelfinale qualifizierten Tabellenführer, der deshalb diesmal der zweiten Garde eine Chance gab. Da die Konkurrenz sich keine Blöße mehr gab, ging es für uns leider um nichts mehr.
Dominik machte den Anfang. Er spielte konsequent auf Druck in der a-Linie und die Stellung des Gegners fiel konsequent in sich zusammen. Dominik machte damit seine 100%-Saison in der DSOL komplett. Das einzige Problem war, dass er in den ersten beiden Runden nicht spielte, wo es die beiden Niederlagen gab.
Daniel landete nach mehreren Abtäuschen in einem Springer-Endspiel. Dies behandelte er besser als der Gegner und gewann einen Bauern und schließlich auch die Partie. Auch für Daniel mit 4/5 ungeschlagen eine super Saison. Timo schloss sich ihm an. Er nahm früh einen Bauern mit und gab diesen nie mehr her. Besonders beindruckend waren zwischendurch die gezielten Zugwiederholungen, um immer wieder etwas Zeit auf die Uhr zu bringen. Auch für Timo eine ungeschlagene Saison mit 6/8. Es war sogar mehr drin!
Gabriel hatte in der Eröffnung Chancen ausgelassen und war dann in eine eigentlich völlig hoffnungslose Stellung geraten. Er kämpfte aber bravourös, natürlich unter Mithilfe des Gegners und stellte dann diverse Dauerschach-Versuche an. In den ständigen Versuchen das Remis zu vermeiden, sah sich der Gegner plötzlich in einem verlorenen Damenendspiel wieder. Das war wirklich magic! Gabriel bestätigte damit das Prinzip 'Stellung egal - am Ende gewinnt Weiß', denn er schaffte es in der DSOl-Saison über 10 Partien, dass immer die weiße Seite gewann.

Jülg-Störing







Stellung nach dem 38 Zug von Schwarz

Eine Momentaufnahme. Schwarz hat 2 Mehrbauern auf der 6. Reihe und alles im Griff. Dass es überhaupt möglich ist, diese Partie nicht zu gewinnen, geschweige denn zu verlieren, ist schon ein kleines Wunder!

Fazit:
Insgesamt ein schönes Format, gerade zum Zuschauen. Es ist langsam genug, dass man einigermaßen sinnvolle Partien spielt, aber schnell genug, dass genug passiert. Das allwöchentliche gemeinsame Kiebitzen ist eine gute Gelegenheit zum gemeinsamen analysieren und stärkt sicherlich das Gemeinschaftsgefühl im Verein. Wir hatten teilweise bis zu 10 Teilnehmer in der Discord-Session.
Sportlich lief es leider so la la, nachdem wir in beiden Teams den Start vermasselt hatten. Die zweite Mannschaft spielte danach völlig entfesselt, aber das reichte dann nicht mehr.
Technisch lief diesmal alles ohne Probleme!
[ 4 Kommentare]
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