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Schachklub 1926 Ettlingen e.V.

Berichte

09.10. Kirnbacher Jugendopen - 14.10. Monatsblitzturnier - 28.10. offene Vereinsmeisterschaft

Ende Ende
03.09.2022 10:11 Oberliga KategorietrennerOberliga-Saisonrückblick: SKE beendet starke Oberligasaison im Mittelfeld Roland Wehner
Bevor die neue Oberliga-Saison in 2 Wochen beginnt, hier ein kurzer Saisonrückblick auf die möglicherweise "stärkste Oberliga aller Zeiten", die im Juni zu Ende ging - allein wir bekamen es in Summe mit 14 Großmeistern im Saisonverlauf zu tun!
"Kurios" war es deshalb, weil abgesehen von mehreren Monaten Corona-bedingter Pause es Ergebnisse gab wie kampflose Niederlagen (Buchen gegen Baden-Baden 3), quasi-kampflose Niederlagen durch Zuspätkommen (Kuppenheim gegen Untergrombach), Aufstellungsfehler (Baden-Baden 3 gegen Kuppenheim) oder Mangel an Spielern (Emmendingen gegen Untergrombach).
Zudem schwankte die Spielstärke einiger Teams stark, je nachdem ob die auswärtigen Großmeister & Co dabei waren oder nicht. Das System mit Doppelrunden scheint diesen Teams im Vergleich mit den reinen Amateurmannschaften dabei entgegen zu kommen.

Wir spielten insgesamt eine starke Saison und beendeten die Saison auf Platz 5.
Endtabelle
Alle Einzelergebnisse

Bad Mergentheim sicherte sich ganz klar Platz 1 und spielt nächstes Jahr wieder in der 2. Liga. Absteigen müssen Kuppenheim und Emmendingen. Der Klassenerhalt von Brombach hing nach dem letzten Spieltag noch am seidenen Faden, doch Walldorf leistete in der 2. Liga Schützenhilfe (und rettete sich damit auch nebenbei selbst).

Im folgenden ein kleiner Rückblick zu den einzelnen Mannschaftskämpfen:


1.Spieltag: 3.5-4.5 Niederlage gegen Buchen
Gut gespielt, aber leider verloren. Zumindest ein Punkt war hier auf jeden Fall drin

2.Spieltag: 3.5-4.5 Niederlage gegen Bad Mergentheim
Der Trend gefiel uns nicht - wir hatten den 4:4 Ausgleich auf dem Brett, aber griffen fehl und so standen wir wieder ganz knapp ohne Mannschaftspunkt dar. Hoffnung machte uns, dass wir die 2 vermeintlich stärksten Mannschaften bereits hinter uns hatten

3.Spieltag: 5-3 Sieg gegen Baden-Baden 3
Während unsere beiden Top-Bretter fehlten, kam Baden-Baden mit ganzen 4 Großmeistern, aber auch 4 "Normalos". Nicht alle Großmeister gewannen, aber alle anderen verloren. Insgesamt im Ausgleich zu den ersten beiden Runden ein eher glücklicher Sieg, da einige Bretter in der Zeitnotphase zu unseren Gunsten kippten.

4.Spieltag (8.Runde): 3.5-4.5 Niederlage gegen Emmendingen
Nach der Corona-Pause gab es leider einen Rückschlag gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten. Auch diese Niederlage war sicherlich vermeidbar insgesamt.

5.Spieltag (9.Runde): 4-4 Unentschieden gegen Brombach
Mit unserem schwächsten DWZ-Schnitt von 2199 ging es zum Auswärtsspiel an die Schweizer Grenze. Mit dem Unentschieden waren die Brombacher sicherlich nach Partieverlauf besser bedient, auch wenn es für uns gut war, mal wieder zumindest einen Punkt mitzunehmen

6.Spieltag (10.Runde): 4-4 Unentschieden gegen Hockenheim
Den ersten Doppelspieltag der Saison leiteten wir mit einem spannenden Kampf gegen Hockenheim ein, die sich für diesen Doppelspieltag noch einmal verstärkt hatten. Auch hier waren die Gegner mit dem Ergebnis noch gut bedient, wenn man als Kriterium anlegt wie lange es jeweils dauerte bis die einzelnen Siege feststanden

7.Spieltag (11.Runde): 5,5-2,5 Sieg gegen Viernheim 2
Mit dem Sieg gegen Viernheim platzte dann der Knoten und leitete eine kleine Siegesserie zum Ende der Saison ein. Der Sieg insgesamt war nie gefährdet, auch wenn es bei einem Sieg durch Zeitüberschreitung wohl den kuriosesten Sieg der Saison gab.

8.Spieltag (4.Runde): 6,5-1,5 Sieg gegen Kuppenheim
Die Serie fortsetzen konnten wir gegen die benachbarten Kuppenheimer, eine der wenigen reinen Amateur-Mannschaften wie wir selbst. Der Sieg insgesamt fiel ein bischen zu hoch aus, war aber insgesamt verdient und der einzige Mannschaftskampf diese Saison ohne eigene Niederlage

9.Spieltag (5.Runde): 4,5-3,5 Sieg gegen KSF
Den Klassenerhalt sicherten wir uns mit einem erkämpften Sieg gegen den Lokalrivalen aus Karlsruhe. Hier waren wir sicherlich auf der glücklichen Seite ähnlich wie beim Mannschaftskampf gegen Baden-Baden

10.Spieltag (6.Runde): 2-6 Niederlage gegen Untergrombach
Die Saison schlossen wir mit der schwächsten Saisonleistung ab (zum Ersten Mal weniger als 3,5 Brettpunkte!). Die Luft war wohl ein wenig raus, aber Untergrombach auch so stark aufgestellt wie nie zuvor in der Saison.

Einzelbilanz:
Rang Spielername DWZ Score
1 Rosner,Jonas 2479 6/9
2 Arnold,Max 2362 4/8
3 Werner,Clemens 2224 2,5/7
4 Nippgen,Georg 2234 3,5/10
5 Tschann,Stephan 2214 5/8
6 Grothe,Thomas 2204 0,5/2
7 Wehner,Roland 2220 5,5/8
8 Friedel,Marcus 2147 2.5/4
9 Mader,Manuela 2214 2/4
10 Zeier,Klaus 2180 1,5/5
11 Löwe,Lennard 2150 1/3
12 Reichel,Jonathan2083 3,5/5
14 Gebhardt,Ulrich 2034 1/1
15 Jülg,Gabriel 2126 2,5/3
18 Fucik,Timo 1986 1/2
24 Schwingen,Domin.1956 0/1

Hier noch ein paar Highlights:

Georg Nippgen - Simon Schweizer







Stellung nach dem 36 Zug von Weiss

Die kalte Dusche des Jahres: Georg hatte in einer Kampfpartie gerade Material zurückgegeben und gerade mit 36.Tf5 die starken Drohungen Tg5 und Txh5 aufgestellt. Nach 36...Lxe4! 37. Txh5 Lg6! hatte Schwarz jedoch die Oberhand

Jonas Rosner - Maximilian Ruff







Stellung nach dem 29 Zug von Schwarz

Der Michael-Tal-Moment des Jahres: Jonas war in der Partie sehr opferfreudig, was die Engine sehr zweifelhaft findet. Hier konnte er jedoch nach zuletzt 29..Tc8-c7 den Hammer 30.Df6! auspacken, wonach nichts mehr geht

Markus Merklinger - Roland Wehner







Stellung nach dem 25 Zug von Schwarz

Das Comeback des Jahres: Nach 26.e6 ist Weiß am Drücker. Stattdessen berechnete Roland's Gegner nach 26.Lxf7 nur die Antwort Kxf7 27. e6+ und sah sich nach 26...e6 mit einer Verluststellung konfrontiert

Manuela Mader - Hajo Vatter







Stellung nach dem 15 Zug von Schwarz

Der kreativste Zug des Jahres: An 16.De4 war nichts falsch, aber Manuela fand Gefallen an 16.Lh6!?. Nach den Verwicklungen nach 16...gxh6 17.De4 f5 sollte das Experiment letztlich im Ausgleich enden. Nach 16...Te8 17.Dg4 erzielte Manuela allerdings schnell Vorteil und gewann schließlich auch

Gregor Haag - Clemens Werner







Stellung nach dem 33 Zug von Weiss

Die Fesselung des Jahres: Nach zuletzt 31...Dh3+ und 32...Lxg4 ist Weiß an Händen und Füßen gefesselt und sieht der Exekution entgegen. Beispielsweise 33...Sd6 hätte diese Probleme sogar noch verstärkt - nach 33...Ld7 konnte Weiß sich noch rechtzeitig mit der Idee Sd3-f2 ins Remis retten

Matthias Becker - Marcus Friedel







Stellung nach dem 64 Zug von Weiss

Der "letzte Fehler" des Jahres: Es gibt ja diverse Sammlungen wo Spieler in Gewinn- oder Remisstellung aufgeben oder in Gewinnstellung remisieren. Hier reihte sich Marcus ein, auch wenn zugegebenermaßen nach mehreren Stunden Spielzeit und nur vom Inkrement lebend der Gewinnzug 68...d4 (Idee 39.exd4 Dc1+ bzw. 39.Lxd4 Dd8 und nach Zug der weißen Dame 40...Dg8) keineswegs trivial ist
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