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Schachklub 1926 Ettlingen e.V.

Berichte-Kommentare

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Kommentare zu: "Ettlingen II-Weinheim 4,5:3,5 - Klassenerhalt der 2.Mannschaft gesichert" von: Dr. Ulrich Gebhardt
Marcus Friedel
25.03.2024 20:34
Interessante Analyse!smilie
Ich finde solche Endspiele auch psychologisch schwierig. Du hast Deinen Gegner vermutlich überspielt, hast klaren Materialvorteil erreicht und denkst jetzt, es muss doch ganz einfach sein.

Tb2?? ist aber schon ein schwer zu verstehender Zug. Einen Bauern mit Turm dahinter einfach so marschieren zu lassen, das ist nicht intuitiv.
Dr. Ulrich Gebhardt
23.03.2024 19:09
Osmanovic - Schröder







Stellung nach dem 0 Zug von Schwarz

Hier die Schlussphase der entscheidenden Partie. Das Endspiel ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht. Weiß muss im Auge behalten, dass sowohl das Endspiel Turm + Läufer gegen Turm als auch das Endspiel falschfarbiger Läufer + Randbauer gegen König theoretisch remis sind.

Weiß beschloss, aktiv zu werden mit 1.g4 hg 2.fg. Es folgte 2. ... Th3 (besser ist vielleicht 2. ... g5 3.h5 Kg7, um den raumgewinnenden Zug g4-g5 auszuschalten) 3.h5? (mehr Gewinnchancen bot 3.g5+ nebst Tg4) 3. ... Kg5 4.Lf3 (kein sinnvoller Zug, aber auch sonst spielt Schwarz e6-e5 und f7-f6 und für Weiß ist kein Gewinn in Sicht) 4. ... Th2+ (verdirbt nichts, aber 4. ... Kf4 5.Ld1 gh 6.gh Th2+ 7.Ke1 f5 gab Schwarz mit seinen vorrückenden Bauern schon kräftiges Gegenspiel) 5.Ke3 Ta2 (einfacher wäre es, den Turm auf der h-Linie zu halten) 6.Th1
Osmanovic - Schröder







Stellung nach dem 6 Zug von Weiss

Jetzt beging Schwarz mit 6. ... Tb2?? den entscheidenden Fehler. Er durfte nicht abwarten, sondern musste 6. ... gh (oder zuerst 6. ... Ta3+) spielen. Im Fall von 7.gh Kh6 dürfte die Stellung remis sein, da der schwarze König von h6 nicht vertrieben werden kann. Aber auch nach 7.Th5:+ Kg6 kommt Weiß nicht weiter, weil er dann ständig den drohenden Tausch seines letzten Bauern beachten muss. Nach dem Partiezug gewann Weiß mit 7.h6 Tb8 8.Ke4 f6 (wenn Schwarz gehofft haben sollte, so den Vormarsch des weißen Königs zu stoppen, hat er den kommenden Zugzwang nicht berücksichtigt; andere Züge helfen aber auch nicht mehr: 8. ... Th8 9.h7 f5+ [nach 9. ... Kf6 gewinnt 10.g5+! Kg5: {im Fall von 10. ... Kg7 11.Ke5 Th7: 12.Th7:+ Kh7: 13.Kf6 Kg8 14.Ke7 gewinnt Weiß durch Überführung des Läufers nach e8 mit Eroberung des Bf7} 11.Ke5 f5 12.Ke6: Kf4 13.Lc6 g5 14.Kf6 g4 15.Kg7] 10.gf gf+ 11.Ke5 Kg6 12.Lh5+! Kh7: 13.Kf6 Kg8 14.Lf7+ Ke8 15.Th8:# oder 8. ... f5+ 9.Ke5 f4 10.Le4 [besser als 10.h7 Th8, wonach Schwarz auf Patt steht, was die Sache für Weiß schwieriger macht] 10. ... Th8 11.Ke6: Kg4: 12.Kf6 g5 13.Kg7) 9.h7 Th8 10.Le2 (Zugzwang) 10. ... f5+ (nach 10. ... e5 11.Th2 muss doch 11. ... f5+ geschehen: 12.gf gf+ 13.Ke5: Kg6 14.Lc4! Th7: 15.Tg2+ Kh6 16.Kf6 Kh5 17.Th2+) 11.Ke5 und die Partie war entschieden. Es folgte noch 11. ... fg 12.Ld3 g3 13.Le4 Kg4 14.Kf6 Kf4 15.Lg2 Ke3 16.Kg7 Tb8 17.h8D Th8: 18.Th8: g5 19.Tf8 aufgegeben
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