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Schachklub 1926 Ettlingen e.V.

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07.01.2020 18:58 Schnellschach KategorietrennerDreikönigsturnier Garching Marcus Friedel
Weihnachtsferien ist Schachturnierzeit. Einige Ettlinger waren ja in Böblingen, Schwäbisch Gmünd oder in Untergrombach am Start.
In Bayern ergab sich die Möglichkeit an Dreikönig in Garching im Norden von München Schnellschach zu spielen. Verkehrstechnisch sowohl per Autobahn aus dem Norden als auch per Ubahn aus dem Zentrum Münchens bequem zu erreichen...das überzeugte Roland Wehner und mich, mal die Münchner Schnellschachszene anzutesten.

Das Turnier war top organisiert. Es ging erst um 13 Uhr los aber das klappte gut, da alle runden und Siegerehrung ohne irgendeine Verzögerung durchgezogen wurden, so sieht man das selten.
Die Besetzung war interessant. Zwar war die Turnierelite >2400 nur dünn besetzt (2 Leute), dafür zwischen 2100 und 2350 eine große Dichte. Roland war an 10, ich an 24 gesetzt.

In den ersten Runden spielten wir uns warm und waren mit 3/3 bzw. 2,5 aus 3 noch voll im Rennen, auch wenn wir beide zwischendurch schlechte bis sehr schlechte Stellung mit etwas Mithilfe der Gegner überwinden mussten.

In Runde 4 waren wir dann beide erstmals nicht gesetzt und zogen leider beide nach umkämpften Partien den Kürzeren.

Nach einem doppelten Recover-Sieg in Runde 5, wobei ich wieder viel gegnerische Mithilfe benötigte, erhielt Rolands Ambition einen Dämpfer, da er in Runde 6 aus sehr guter Stellung heraus in einem Endspiel plötzlich nichts mehr gegen die anstürmenden Bauern unternehmen konnte. Ich gewann Runde 6 souverän und setzte mich mal einen halben Punkt vor Roland, ehe in Runde 7 die alte Ordnung wieder hergestellt wurde, da ich ungesetzt mit Schwarz unterlag, während Roland gewann. Mit 5 bzw. 4,5 aus 7 galt es jetzt einen Schlussspurt hinzulegen.
In Runde 8 gelang das perfekt, als ich mit einem thematischen Läuferopfer auf h7 schnell matt setzte und beobachten konnte, wie Roland das materialistische Spiel seines Gegners mit Zentralangriff auf den in der Mitte gefangenen König eindrucksvoll bestrafte: 6 und 5,5 Punkte.

Runde 9 bescherte uns unterschiedliche Lose: Roland war als Weißer gesetzt und gewann früh die Dame und Partie. Ich bekam den Setzlistenersten mit Schwarz und auch wenn der nicht seinen besten Tag hatte, sollte es für mich noch langen.

Roland beendete das Turnier mit starken 7 aus 9 auf Platz 5. Mit seinem Spiel und dem Ergebnis konnte er sehr zufrieden sein. Etwas ärgerlich war, dass die Preisränge bei Rang 4 endeten (was bei 128 Teilnehmern nicht viel ist).

Ich rutschte mit der Schlussrundenniederlage mit 5,5 Zählern auf Platz 29 ab. Die (DWZ-)Performance war okay, in Sachen Zeitmanagement und Schwarzrepertoire bleiben Baustellen übrig.

Insgesamt ein angenehmes Turniererlebnis, der Termin bleibt für das nächste Jahr im Hinterkopf.

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